Lange vor der Fibonacci-Mode teilte Gann jede Spanne in einfache Brüche: Achtel und Drittel. Im Zentrum stehen die 50 % und die Zone zwischen 3/8 und 5/8. Der Rechner legt die Level über Ihre Spanne — und stellt sie Fibonacci gegenüber.
Gann nahm eine Bewegung von Tief zu Hoch und teilte sie in Achtel — 1/8, 2/8, … bis 8/8 — und in Drittel. Korrekturen, so seine Beobachtung, machen oft an diesen Brüchen halt. Den höchsten Rang gab er der Mitte (50 %) und der Zone zwischen 3/8 und 5/8 — dort entscheidet sich, ob ein Trend gesund bleibt.
Geben Sie Hoch und Tief der Bewegung ein. Wählen Sie Achtel, Drittel oder beide — und blenden Sie zum Vergleich die Fibonacci-Level ein. Achten Sie darauf, wie nah Ganns 3/8 und 5/8 an den Fibonacci-Werten liegen.
| Level | Preis | Bedeutung |
|---|
Die beiden Systeme stammen aus ganz verschiedenen Welten — und landen doch fast am selben Ort. Das ist kein Zufall: Beide kreisen um die Mitte einer Bewegung.
Einfache, runde Teilungen ohne Theorie-Überbau: 3/8 = 37,5 %, 1/2 = 50 %, 5/8 = 62,5 %. Leicht im Kopf zu rechnen, leicht im Chart zu ziehen.
Aus der Fibonacci-Folge abgeleitet — und verblüffend nah an Ganns Brüchen. Die 50 % teilen sich beide; 3/8 und 5/8 liegen nur Bruchteile neben 0,382 und 0,618.
Dass zwei Systeme ähnliche Level liefern, macht keines von beiden „richtig". Beide markieren plausible Reaktionszonen rund um die Mitte — mehr nicht. Entscheidend bleibt, ob der Kurs an einem Level tatsächlich reagiert. Nutzen Sie die Brüche als Orientierung, nicht als Garantie.
Die einfachste Gann-Technik — und oft die nützlichste.
50 % ist die wichtigste Teilung. Hält die Hälfte, lebt der Trend; bricht sie, kippt die Balance.
Zwischen 3/8 und 5/8 enden die meisten gesunden Korrekturen — die Zone, auf die es ankommt.
Ganns Brüche und die Fibonacci-Level sind Nachbarn. Confluence beider stärkt eine Zone — Beweis ist es nicht.